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Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um

 

Prof. em. Dr.-Ing. Dr.-Ing E. h. Heinz Duddeck

14. Mai 1928 – 18. August 2017,

 

der seit 1971 ordentliches Mitglied der BWG und von 1975 - 1978 Vorsitzender der Klasse für Bauwissen-schaften war.

 

In Sensburg geboren verbringt Heinz Duddeck seine Jugend und Schulzeit in Masuren. Nach Flucht und Kriegsgefangenschaft beginnt er eine Maurerlehre in Rastede, die er 1948 abschließt. An der Technischen Hochschule Hannover studiert er Bauingenieurwesen und promoviert hier 1959 zu einem Thema der Schalentheorie. Es schließt sich ein Forschungs-aufenthalt an der Stanford University bei Prof. Flügge an.

 

Nach mehreren Jahren in der Baupraxis habilitiert sich Heinz Duddeck 1963 und wird 1966 Professor für Statik an der Technischen Hochschule Braunschweig. Schnell begeistert er sich für den Tunnelbau und wird zu einem international anerkannten Experten auf diesem Gebiet, das er maßgeblich beeinflusst. 1988 verleiht ihm die Technische Hochschule Karlsruhe die Ehrendoktor-würde.

Mit seinen vielen Arbeiten zur Verantwortung des Ingenieurs für die Gesellschaft, mit seinem großem Engagement für die Studienreform und mit seinen immer anregenden Ideen und hinterfragenden Anmerkungen beeinflusst er die interdisziplinäre Diskussion in den Universitäten ganz wesentlich.

 

Mit Heinz Duddeck verlieren wir einen sehr aktiven und lebensfrohen Kollegen. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr korrrespondierendes Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und den Träger der Carl Friedrich Gauß-Medaille 2006

 

Prof. em. Dr. phil. habil. Peter Bürger

6. Dezember 1936 - 11. August 2017

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr langjähriges ordentliches Mitglied der Klasse für Mathematik und Naturwissenschaften

 

Prof. em. Dr. rer. nat. Thomas Hartmann

2. Februar 1937 - 27. Mai 2017

 

Thomas Hartmann war vom 01.01.2007 bis 31.12.2012 (zwei Amtsperioden) Vorsitzender der Klasse für Mathematik und Naturwissenschaften.

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr korrespondierendes Mitglied der Klasse für Ingenieurwissenschaften und Träger der Carl Friedrich Gauß-Medaille 1991

 

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. mult.

Wilfried B. Krätzig

8. November 1932 - 7. März 2017

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

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2016

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr ordentliches Mitglied der Klasse für Ingenieurwissenschaften

 

Prof. em. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h.

Hans Jürgen Matthies

6. November 1921 - 10. September 2016

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr ordentliches Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften

 

Prof. Dr. Hans-Werner Thieme

13. Oktober 1923 - 16. Juni 2016

 

Hans-Werner Thieme studierte nach dem Abitur in Celle und nach dem Wehrdienst Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen, wo er 1951 promoviert wurde. Als Geschäftsführer des Hochschulverbandes kam er sehr intensiv mit dem Hochschulwesen in Kontakt, das seine Forschungsinteressen prägte. So habilitierte es sich 1955 an der Universität Hamburg mit der Habilitationsschrift „Deutsches Hochschulrecht“, die zu einem wichtigen Referenzwerk werden sollte. 1956 wurde er Professor für Öffentliches Recht an der Universität des Saarlandes, 1962 nahm er einen Ruf an die Universität Hamburg an. Von 1986 bis 1998 war er Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichtes. Er gehörte zu den Mitbegründern der Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik.

1984 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft berufen. Die BWG dankt ihm für die Leitung der Kommission für Recht und Technik. Mit seiner Expertise hat er die Arbeit der BWG sehr unterstützt.

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr korrespondierendes Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften

 

Prof. Dr. phil. Accademico dei Lincei Rom

Victor H. Elbern

9. Juni 1918 - 10. Juni 2016

 

Viktor Elbern studierte Kunstgeschichte in Bonn, Rom und Zürich, wo er 1950 promoviert wurde. Nach Assistentenzeit in Bonn wechselte er an die Staatlichen Museen zu Berlin, wo er ab 1967 die frühchristlich-byzantinische Sammlung in Dahlem leitete. 1970 wurde er zum Honorarprofessor an der FU Berlin ernannt. Viktor Elbern wurden zahlreiche hohe Auszeichnungen verliehen: Komtur mit Stern des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem (1977), Komturkreuz des päpstlichen Gregoriusordens (1982), Bundesverdienstkreuz (1983), Silberne Palme von Jerusalem (1998).

1983 wurde er zum korrespondierenden Mitglied in die Klasse für Geisteswissenschaften der BWG gewählt.

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr korrespondierendes Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften

 

Prof. Dr. phil. Dr. h. c. mult.

Otto Gerhard Oexle

28. August 1939 - 16. Mai 2016

 

Otto Gerhard Oexle wurde am 28. August 1939 in Siegen am Hohentwiel geboren. Er studierte an den Universitäten Freiburg/Breisgau, Köln und Poitiers Geschichte und Romanistik und wurde 1965 mit einer Arbeit über die Karolingische Geschichte der Metzer Kirche promoviert. 1973 habilitierte er sich in Münster und lehrte von 1980 bis 1987 mittelalterliche Geschichte in Hannover. 1985 wurde er in die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft berufen. 1987 trat er die Nachfolge des Preisträgers der Gaußmedaille der BWG Josef Fleckenstein an und wurde zum Direktor der Abteilung Mittelalter-forschung des Max-Planck-Instituts für Geschichte in Göttingen ernannt. Er leitete diese Abteilung bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2004.

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

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Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr korrespondierendes Mitglied der Klasse für Ingenieurwissenschaften

 

Prof. Dipl.-Ing. Friedrich Spengelin, Architekt (BDA)

29. März 1925 - 30. April 2016

 

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

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Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr ordentliches Mitglied der Klasse für Mathematik und Naturwissenschaften

 

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Schwink

20. März 1928 – 25. Februar 2016

 

Christoph Schwink wurde am 20. März 1928 in München geboren. Dort studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität Physik und wurde 1955 mit einer Dissertation über die Elektronenoptische Schattenmethode promoviert. Er baute am II. Physikalischen Institut der LMU München einen Schwerpunkt zum Magnetismus auf und habilitierte sich 1962. In der Folgezeit war er an seiner Universität Oberassistent und lehrte als Privatdozent, Universitätsdozent und Wissenschaftlicher Rat (1966).

1966 wurde er als Nachfolger von Prof. G. Cario auf den Lehrstuhl für Physik an die damalige TH Braunschweig berufen. Christoph Schwink baute in Braunschweig einen festköperphysikalischen Forschungsbereich mit Schwerpunkten auf den Gebieten Magnetismus und Kristallplastizität auf. Zugleich engagierte er sich außerordentlich in der Lehre. 1983 wurde er aufgrund seiner wissen-schaftlichen Verdienste in die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft berufen. 1993 wurde er emeritiert, führte seine Forschungen aber noch weiter. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

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Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr korrespondierendes Mitglied der Klasse für Ingenieur-wissenschaften

 

Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h. c. Hermann Christian Kärner

03.11.1932 - 19.02.2016

 

Hermann Christian Kärner wurde 1932 in Hohen-burg/Eger (Oberfranken) geboren und studierte an der TH München Elektrotechnik. Nach einer Tätigkeit als Entwicklungsingenieur bei AEG Kassel wurde er 1967 an der TH München zum Dr.-Ing. promoviert. Es schloss sich eine sehr fruchtbare Industrie-tätigkeit bei der Rosenthal Technik AG in Selb/Bayern an, bei der er die Entwicklung der Kunststoff-Isolations-technik für den Hoch- und Höchstspannungsbereich entscheidend mitge-staltete. 1977 wurde er als Universitätsprofessor an die TU Braunschweig berufen. Als Leiter des Instituts für Hochspan-nungstechnik hat Prof. Dr.-Ing. Kärner die Entwicklung polymerer und faserverstärkter Werkstoffe für Hochspannungs-Freiluftisolierungen weiter mit großem Erfolg vorangetrieben. Hierfür wurde er 1996 mit der Ehrendoktorwürde der Chalmers University of Technology (Göteborg/ Schweden) ausgezeichnet.

1995 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die BWG berufen. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

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2015

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr ordentliches Mitglied der Klasse für Ingenieurwissenschaften

 

Prof. em. Dr.-Ing. Manfred Mitschke

05.05.1929 - 30.10.2015

 

Manfred Mitschke wurde 1929 in Waldenburg/ Schlesien geboren. Nach seinem Abitur in Braunschweig studierte er von 1949 bis 1955 Maschinenbau an der TH Braunschweig sowie an der TU Berlin. Seine Promotion zum Dr.-Ing. erfolgte 1957 an der TH Braunschweig, die Habilitation 1961. Ab 1963 lehrte er an der TH Karlsruhe, bis er 1966 als ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Fahrzeugtechnik nach Braunschweig berufen wurde. Seine Bedeutung als Hochschullehrer auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik wird durch sein 1972 erschienenes Lehrbuch „Dynamik der Kraftfahrzeuge“ unterstrichen, das immerhin über 40 Jahre als Standardwerk galt und erst um Jahreswende 2014/2015 seine 5. Auflage erlebte.

Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde Manfred Mitschke 1974 in die BWG berufen. Wir danken ihm für seinen mehr als 41 Jahre währenden Einsatz für die BWG sowie für die Übernahme des Vorsitzes der Klasse für Ingenieurwissenschaften von 1980 bis 1984.

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr ordentliches Mitglied der Klasse für Mathematik und Naturwissenschaften

 

Prof. em. Dr. phil. et rer. nat.

Hanns Joachim Weinert

26.01.1927 - 22.09.2015

 

Hanns Joachim Weinert wurde am 26.01.1927 in Leipzig geboren und studierte an der dortigen Universität Philosophie, Mathematik und Physik, wo er auch promoviert wurde. Er habilitierte sich für die Fachrichtung Mathematik in Potsdam und wurde 1970 als ordentlicher Professor und Institutsdirektor an die TU Clausthal berufen. Dort wurde er 1995 emeritiert.

 

Seine Forschungsgebiete waren Halbringe und Halbkörper, Halbgruppen und ringähnliche Algebren, partiell geordnete Strukturen sowie allgemeine Radikaltheorien.

 

Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde er 1986 als ordentliches Mitglied in die BWG berufen. Wir danken ihm für seine langjährige Verbundenheit mit der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft und werden sein Andenken stets in Ehren halten.

 

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr ordentliches Mitglied

 

Prof. em. Dr.-Ing. Dietrich Möller

18.12.1927 - 06.09.2015

 

Dietrich Möller wurde 1927 in Greiz geboren. 1962 wurde er an der TH Karlsruhe mit einer Dissertation zur barometrischen Höhenmessung zum Dr.-Ing. promoviert. Als langjähriger Professor für Geodäsie und deren Anwendungen an der TU Braunschweig ist er vor allem als Polarforscher hervorgetreten. So arbeitete er über Verschiebungen der Erdkruste in Island, über das grönländische Inlandeis sowie zur Dynamik des Schelfeises in der Antarktis. Er emeritierte im Jahr 1993.

1981 wurde Dietrich Möller zum ordentlichen Mitglied in die Klasse für Ingenieurwissenschaften der BWG gewählt. Er war von 1976 bis 1996 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung, 1996 wurde er zu ihrem Ehrenvorsitzenden ernannt. Zwei Jahre später wurde er mit der Weyprecht-Medaille der DGP ausgezeichnet. Bereits 1987 wurde der Möllereisstrom in der Antarktis nach ihm benannt.

 

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihre langjährigen ordentlichen Mitglieder

 

Prof. Dr. theol. D. und Landesbischof i. R.

Eduard Lohse

19.2.1924 - 23.06.2015

 

Eduard Lohse wurde in Hamburg geboren und studierte nach Kriegsteilnahme als Schnellbootkommandant Theologie in Göttingen und Bethel studiert. Er wurde in Göttingen promoviert und habilitierte sich in Mainz und folgte folgte Rufen an die Universitäten Kiel und Göttingen jeweils auf Professuren für Neues Testament.

Eduard Lohse war 1970/71 Rektor der Universität Göttingen. Ende 1970 wurde er zum Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover gewählt. Unmittelbar nach Ablauf seiner Amtszeit als Rektor trat er das Bischofsamt an. Lohse wirkte bis 1988 als Landesbischof und war von 1979-1985 Vorsitzender Rates der EKD, von 1979-2000 Abt des Klosters Loccum, danach bis zu seinem Tode Altabt des Klosters.

Eduard Lohse erhielt Ehrendoktorwürden in Mainz, Allentown (Pennsylvania) und Glasgow. Er war Gastdozent an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen wählte ihn ebenso 1969 zum ordentlichen Mitglied wie die BWG 1978 und die Accademia Mediterranea delle Scienze (1982). Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

 

 

Prof. em. Dr.-Ing. Hans-Otto Leilich

28.11.1925 - 19.06.2015

 

Hans-Otto Leilich wurde 1925 Genthin geboren und studierte nach Kriegsteilnahme und Ausheilen einer schweren Kriegsverletzung Elektrotechnik an der TH München. Nach seiner Promotion war er von 1956 bis 1962 Laborleiter bei Telefunken, von 1962 bis 1968 bei IBM in den USA. 1968 wurde er als ordentlicher Professor an die an die TU Braunschweig berufen, wo er das Institut für Datenverarbeitungsanlagen aufbaute.

Hans-Otto Leilich war einer der Pioniere auf dem Gebiet der Datenverarbeitungsanlagen. So war er maßgeblich an der Entwicklung der ersten deutschen Rechner beteiligt, ebenso an der Entwicklung von magnetischen Speichern. Er war Gründungsmitglied der Gesellschaft für Informatik und förderte den Ausbau des Diplomstudiengangs Informatik an der TU Braunschweig.

Hans Otto Leilich wurde auf Beschluss der Plenarversammlung vom 12. Dezember 1986 zum ordentlichen Mitglied der Klasse für Ingenieurwissenschaften gewählt. Seine Urne wurde in Wolfenbüttel in Anwesenheit zahlreicher BWG- Kollegen beigesetzt. Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr langjähriges korrespondierendes Mitglied

 

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Walter Burkert

2.2.1931-11.3.2015

 

Walter Burkert wurde 1931 in Neuendettelsau geboren, er studierte in Erlangen und München Altphilologie, Geschichte und Philosophie. Nach seiner Habilitation in Erlagen war er von 1966 bis 1969 Professor für Klassische Philologie an der TU Berlin, 1969 folgte er einem Ruf der Universität Zürich, an der er bis zu seiner Emeritierung 1996 als Ordinarius für Klassische Philologie, besonders Griechisch, wirkte.

 

Der bedeutende Gräzist war ein hervorragender Kenner und Interpret der griechischen Opferriten und Mythen, die aus dem Verhalten paläolithischer Jägergesellschaften heraus gedeutet wurden. Dabei wurde ein großer Bogen bis hin zur Verhaltensforschung und Ethologie gespannt, wobei er die auch Rolle der ritualisierten Gewalt aufzeigte. Sein beeindruckendes Lebenswerk hat große internationale Resonanz gefunden, was sich auch in der Übersetzung seiner Monographien in viele Sprachen widerspiegelt.

 

Walter Burkert wurde 1982 mit der Gauß-Medaille der Braunschwei-gischen Wissenschaftlichen Gesellschaft ausgezeichnet, 1983 wurde er zum korrespondierenden Mitglied unserer Klasse für Geistes-wissenschaften berufen. Ebenso war er ordentliches Mitglied der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea, korrespondierendes Mitglied der British Academy, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

 

Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

 

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied

 

Hon.Prof.  Hartmut Rötting M.A.

11.8.1932 - 4.1.2015

 

Hartmut Rötting studierte Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte , Theaterwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Marburg, Innsbruck, Wien und Berlin (FU). Ab 1973 nahm er Grabungs-tätigkeiten in Norddeutschland (Ostfriesland, Lübeck) auf. 1976 wurde er Dezernent für archäologische Denkmalpflege für den Verwaltungs-bezirk Braunschweig., später Bezirksarchäologe im Institut für Denkmalpflege des Niedersächsischen Landesverwaltungsamtes. Ab 1980 erhielt er einen Lehrauftrag für „Ur- und Frühgeschichte“ an der TU Braunschweig, 1991 wurde er zum Honorarprofessor ernannt.

Hartmut Rötting hat wesentliche Beiträge zur Entwicklung der Disziplin „“Archäologie des Mittelalters“ geleistet, wobei von ihm erstmals die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit naturwissenschaftlichen und technischen Fächern etabliert wurde. Hier sind insbesondere seine fachübergreifenden Berichte zur Siedlungsarchäologie der Stadt Braunschweig zu nennen.

Prof. Hartmut Rötting war seit 1994 Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften.

Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

 

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2014

 

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied

 

Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h.

Manfred Thoma

24.2.1929-10.11.2014

 

Manfred Thoma studierte Elektrotechnik in Nürnberg und Darmstadt, wo er 1963 zum Doktor-Ingenieur promoviert wurde. 1964 -1965 war er Visiting Professor an der Purdue University Lafayette, Indiana (USA). Nach einer weiteren Zeit als Assistent und Lehrbeauftragter an der TH Darmstadt wurde er 1967 zum Ordentlichen Professor und Direktor des Instituts für Regelungstechnik an die TU Hannover berufen.

1978 wurde Manfred Thoma als Ordentliches Mitglied in die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft aufgenommen. Seine hohe wissenschaftliche Reputation wurde auch durch Berufungen in die Ukrainische sowie in die Russische Akademie der Wissenschaften Technische Universität unterstrichen, ebenso trug ihm die Ungarische Akademie der Wissenschaften die Ehren-mitgliedschaft an, die Technische Universität Helsinki verlieh ihm 1998 den Doktor der Technologie honoris causa, nachdem bereits 1991 eine Ehrenpromotion durch die City University London erfolgte. Manfred Thomas pflegte stets seine weltweiten Beziehungen, was mit reger Reisetätigkeit verbunden war.

 

Wir werden sein Ansehen stets in hohen Ehren halten.

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied

 

Prof. Dr.-Ing. Justus Herrenberger

27.5.1920-18.10.2014

 

Justus Herrenberger studierte an der TH Braunschweig Architektur und gehörte dort zu den ersten Schülern von Friedrich Wilhelm Kraemer, unter dessen Betreuung er 1954 mit der Dissertation „Der architektonische Raum“ promoviert wurde. Von 1959 bis 1985 war er Professor für Baukonstruktion an der TH/TU Braunschweig  und beeinflusste als Hochschullehrer die Grundlehre wesentlich. Seine Neu- und Umbauten haben das Bild von Braunschweig wesentlich geprägt: So ist er einer breiten Öffentlichkeit  durch Rettung und  Umbau der Villen Löbbecke bzw. von Bülow, ebenso durch den Wiederaufbau der „Alten Waage“ bekannt. Als innerstädtische Studentenwohnheime konzipierte er die Rekonstruktionen von Michaelishof sowie der sog. „Russische Botschaft“.

Prof. Justus Herrenberger war seit 1980 Mitglied der Klasse für Bauwesen bzw. der Klasse für Ingenieurwissenschaften (seit 1994).

Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

Die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied

 

Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Ekkehard Winterfeldt

13.5.1932 – 11.10.2014

 

Ekkehardt Winterfeldt studierte  an der TH Braunschweig Chemie und wurde bei Ferdinand Bohlmann mit einer Dissertation über Lupinenalkaloide promoviert. 1962 habilitierte er sich an der TU Berlin, 1967 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt. 1970 wurde er auf eine ordentliche Professur für Organische Chemie  an die TU Hannover berufen. Herr Winterfeldt war ein hochgeschätzter Kollege, der 1983 in die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft, 1984 in die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und 1996 in die Leopoldina berufen wurde. 1996 bis 1997 war er Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCh). 1998 wurde ihm die Hans Herloff Inhoffen-Medaille des Fördervereins der GBF Braunschweig verliehen. 2004-2006 war er Vorsitzender der Klasse für Mathematik und Naturwissenschaften. 2012 ernannte ihn die GdCh zu ihrem Ehrenmitglied.

 

Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

Akademie-Vorlesungen im Schloss "Wellen - Phänomen und Symbol"

 

Kulturinstitut der Stadt Braunschweig, Roter Saal, Schlossplatz 1

38100 Braunschweig

 

Mi., 25.10.,

Mi., 15.11.

 

jeweils 18.30 Uhr

Verleihung des Abt Jerusalem-Preises 2017

 

MMI und Klosterkirche Riddagshausen

Klostergang 53 und 57

38104 Braunschweig-Riddagshausen

 

Di., 21.11.2017, 13.30 Uhr

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